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Hunderte von Auftritten habe ich nun schon hinter mir: Fernsehmoderationen in SAT.1, Kabel1 und der ARD, Moderationen bei Messen und Ausstellungen, Galaveranstaltungen und Preisverleihungen, Massenveranstaltungen und "kleine feine Außendiensttagungen", Videoproduktionen für Schulungs- und Präsentationszwecke, Spiel- und Fernsehfilme, Serien…

Musikvereinkonzert 2016 2


Klammern wir den Bereich der schauspielerischen Darstellung in Bühnenstücken und Filmen hier aus und werfen wir einen Blick auf die kommerzielle Seite der darstellenden Kunst.

Ob Bühnenprogramm oder Live-Moderation, Film oder Gala - überall, wo es um die Vermittlung kommunikativer Ziele geht, halte ich mich stets an meine Maxime:

Das Thema steht im Mittelpunkt - nicht aber der Moderator !

Dabei hilft natürlich die Tatsache, daß ich dem breiten Publikum eher unbekannt bin. Nicht selten zieht nämlich ein prominenter Moderator die Aufmerksamkeit zwar auf sich, doch eben vom Thema weg!

Karrenbrock moderiert den Ich tus Tag 2013 in Graz


Emotionale Kompetenz

Ganz wichtig für alle Arbeiten mit mir, ist "der menschliche Faktor" in der Moderation: es muss "menscheln", wenn der Moderator den Bauch und über diesen Umweg auch den Kopf des Zuschauers erreichen möchte. Nichts ist so langweilig, wie eine gelackte Eigeninszenierung des Moderators: "Ich find's toll, daß ich heute hier bin und ich möchte mich zunächst ganz herzlich bei Ihnen begrüßen...".

Wenn Sie mich für eine Aufgabe verpflichten wollen, sollten Sie wissen, dass auf der Bühne oder im Film ein Mensch erscheint. Ein Mensch mit Ecken und Kanten. Ein Mensch, der polarisiert. Ein Mensch, der sich nicht zu wichtig nimmt. Immer mit einem Funken ironischer Distanz zu sich selbst und zur glorifizierten Selbstdarstellung. Lesen Sie dazu die Abhandlung "Infotainment" hier auf meiner Homepage... und Sie wissen genau, was ich meine.

Mitarbeit

Seit vielen Jahren arbeite ich nach der Maßgabe, dass die Aufgabe und der Moderator

zusammenpassen sollten. Darstellungsform, Text und Mensch sollten ein homogenes Ganzes sein. Unbedingt. Darum lege ich großen Wert auf die inhaltliche und formale Mitarbeit. Dafür stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Karrenbrock (Mitte) mit Gerhard Redolfi (links) und Johann Grasch (rechts) während einer Galamoderation


Warum ein Profi?

Ich Tus Tag 2012 Karrenbrock moderiert die berühmte Eiswette. Links von ihm ist im Bild ein plüschiger und lebensgroßer Eisbär zu sehen.

Professionalität ist, wenn man versteht WAS man tut - und WARUM. Das ist eine einfach

Formel. Dies stelle ich vorweg, wenn ich mir nun mit Ihnen Gedanken zum Thema Moderationen machen möchte.

Zunächst setzte ich voraus, dass Sie ein direktes und konkretes kommunikatives Ziel verfolgen. Wollten Sie "nur" das anwesende Publikum bespaßen, sollten Sie mich nicht in Erwägung ziehen. Denn Conference -eine hohe Kunst mithin- ist nicht meine Sache. Dafür gibt es professionelle Conferenciers, die zudem vielleicht sogar noch Singen, Tanzen und Zaubern.

Sie suchen einen Moderator. Also einen Mittler.

Journalistisch, seriös, unterhaltsam und authentisch.

Und damit berechtigt, sich bei Ihnen über die Ziele, die Mittel und die Wege genauestens zu erkundigen. Und diese auch zu hinterfragen. Denn je unvorbereiteter der Moderator die Bühne betritt oder gar Unbeholfenheit verbreitet, desto eher wird diese Anmutung auf den Sie projiziert.

Vorbereitung

Sicher, den Spruch "Das machen Sie schon. Sie sind ja Profi." kennen wir alle. Und hassen

ihn. Denn genauso gut könnte man einen Stuntman ohne Fallschirm aus einem Flugzeug schubsen und ihm nachrufen..."Sie machen das schon. Sie sind ja Profi!". Ein Stuntman ist aber gerade deshalb ein Profi, weil er sich vorbereitet. Eventualitäten ausschließt oder doch zumindest bedenkt.

Deshalb gehören zu einer gelungenen Veranstaltung fundierte Vorbereitungen - und natürlich auch Proben.

In einem Pre-Meeting möchte ich in das Thema eingeführt werden: Wording, Funktionen, Fragen, Probleme und Erlebniswelten oder gar Sinnfindungshintergründe sind für mich sehr wichtig. Diese oft sehr komplexen Themen-Welten sind zu vermitteln. Nicht Wort für Wort, aber doch muss später das Gefühl spürbar werden, der Moderator weiß wovon er spricht.

Interviews

Auch "schwierige Interviewpartner" sind weitaus leichter zu "knacken", wenn man sich vorher

mit ihnen getroffen hat. Nach einem solchen Treffen werde ich einen Interviewtext erarbeiten und direkt mit dem Interviewpartner abstimmen. Ein Profi wird dabei nicht sich selbst in den Vordergrund stellen, sondern den Gesprächspartner. Und die besten Antworten/Retouren/Gags/Anekdoten gehören ihm - nicht dem Moderator!

Ein einmal abgestimmter Gesprächsverlauf muss dann vor dem Veranstaltungstag noch einmal geprobt werden. Auf der Bühne. Mit Licht und Ton. Um dem Interviewten psycho-akustisch einen sicheren Rahmen zu geben, könnte man ihm einen guten (CNN-mässigen, ernsthaften und grossartigen) Auftrittsjingle geben und einen dezentest eingesetzten Musikteppich unter das Interview legen. Dieser Teppich sollte sich den inhaltlichen Schwankungen des Gespräches unterwerfen und also wechseln:

Ein Blick in die Firmenvergangenheit...-> Classic
Die Entwicklung der neuen Produkte..-> Spannung
Die ersten Versuche am Markt…-> Glück
Die Weltpremiere…-> Stolz    usw. usw.

Deshalb sind Vorbereitungen und Proben immer(!!) notwendig:

  • damit die Veranstaltungsabläufe verankert werden können
  • Gänge geübt und von Licht und Ton begleitet werden können
  • Auftrittsjingles und Lichteffekt zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind - Gesprächspartner eingestimmt werden
  • Ängste abgebaut werden
  • und schlussendlich "peinliche Überraschungen" ausbleiben.


Conclusio

Also, die Professionalität bestimmt den Grad der Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und den Erfolg einer Event-Moderation.

Das waren jetzt viele Gedanken.

Doch: Wer sich keine Gedanken macht, dem wird auch nicht ge-dankt.

Insofern bedarf es einer genauen Jobbeschreibung vor einer Moderatorenbuchung. Eine annähernd lückenlose Darstellung der kommunikativen Ziele der Veranstaltung, des Duktus, der Struktur, des Wordings und der Themenwelt.

Karrenbrock bei einer Gala Moderation mit Smoking und Fliege. Er hält ein Mikrofon.



Messemoderation - ein Sonderfall

Wie so etwas bei einer Messe aussehen kann?

Hier eine kurze Ideensammlung für erfolgreiche Messeauftritte:

1. Um eine effektive Ansprache des zufälligen Messe-Laufpublikums zu erreichen und diese an die sachlichen Darstellungen z.B. in Videoeinspielungen zu fesseln, bedarf es eines emotional besetzten Pendants.

2. Ergo lebt die Präsentation vom ständigen Wechsel zwischen SACHLICHKEIT und EMOTIONALER ANSPRACHE.

3. Eine lange Verweildauer am Stand kann hingegen nur erreicht werden durch die unterstützende Wirkung eines Gewinnversprechens (möglichst mit sofortiger Gewinnmöglichkeit).

Dieses Wechselspiel von „Logik & Bauch“ ist in der einschlägigen Literatur ausgiebig beschrieben und empirisch belegt. Schließlich kann ein Messebesucher nicht mehr nur durch logische und faktische Argumente gefesselt und interessiert werden. Vor allem, wenn er bereits längere Zeits unterwegs war und seit Stunden Informationen, Fakten und Daten aufgenommen hat.

Deshalb muss die persönliche Moderation, die im Wechsel mit den Videoeinspielungen erfolgen soll, dazu einen krassen Gegenpol bilden: Hier sind andere „Werte“ zu fixieren und zu transportieren: Vertrauen, Verständnis, Menschlichkeit.

Ihr Unternehmen muss nicht nur faktisch, sondern auch emotional überzeugen. Der Moderator sollte also „verstehen, mit welchen Problemen der Entscheidungsfindung Ihr Kunde zu kämpfen hat“. Der Moderator sollte die kritischen Fragen und die Distanz des Messebesuchers kennen, ja aufgreifen; und sich somit „auf die Seite des Zuschauers“ schlagen. Aus dieser Position heraus ist er ein starker und glaubwürdiger Vertreter der Interessen Ihres Kunden.

lle Register der unterstützenden und psycho-akustischen Begleitung sind unablässig: Lichtwechsel, musikalische Sensibilisierung („Man kann die Ohren nicht zumachen!“) und Änderung von Syntax und Ansprachenmethodik sind wirkungsvolle Instrumentarien.

Aber mit Vorsicht zu benutzen. Die Rollenverteilung muss klar getrennt sein. Verwischen Fachinformation und Moderation ständig die Grenzen, werden beide Instrumente „stumpf“.

Insofern wäre ein optisch und akustisch einwandfreies und ausgeglichenes Wechselspiel unabdingbar. Und dies würde bedeuten, dass eine frühzeitige Einbindung des Moderators in die dramaturgische Umsetzung gefordert werden muß. Textierung, Musikauswahl, Licht- und Tonwechsel, Standbilder und Backgrounds. Dazu das bereits erwähnte Gewinnversprechen...

Monomediale Präsentationen sind auf Messen der Nichtbeachtung ausgeliefert. Sonst würden sich ja vor den „kleinen Monitoren am Laufweg“ ganze Menschentrauben bilden. - In Wirklichkeit laufen die Messebesucher an Präsentationen vorbei, wenn diese unbelebt sind und Ihnen keinen sofortigen Nutzen bescheren.

Eine menschliche Moderation, eine faktische Videopräsentation und eine verlockende Gewinnchance: Das sind die Zutaten, die eine erfolgreiche Präsentation auf einer Messe möglich machen.


Lesen Sie dazu meine Abhandlung: Infotainment auf Messen
















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